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Warum
die Industriellenvereinigung Investors in People unterstützt
Qualifizierte
MitarbeiterInnen werden in den nächsten Jahren der entscheidende Faktor
sein, der die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie garantiert.
Eine ganze Reihe von aktuellen Entwicklungen legt den Schluss nahe, dass
es immer schwieriger sein wird, ausreichend qualifizierte Leute auf dem
Arbeitsmarkt zu finden.
Demografie
Die Entwicklung der Geburtenrate bewirkt ab etwa 2010 dramatisch niedrigere
Zahlen von Schul- und UniversitätsabsolventInnen.
Sektorale
Engpässe
Während
es unter den Arbeitskräften mit geringerer Qualifikation auch weiterhin
Arbeitslosigkeit geben wird, wird an MitarbeiterInnen höherer Qualifikation
schon in wenigen Jahren spürbarer
Mangel herrschen.
Lebenserwartung
Wenn
die politischen Maßnahmen zur Sanierung der Pensionskassen greifen, wird
das durchschnittliche Lebensalter der Beschäftigten merkbar ansteigen.
Kontinuierliche Weiterbildung
(lebenslanges Lernen) steigert nicht nur die Lebensqualität, sondern wird
auch zu einer Existenzfrage.
Standort Österreich
Die Qualifikation der MitarbeiterInnen ist einer der größten Standortvorteile,
den Österreich noch hat. Mit steigendem Trend zu Hochtechnologieprodukten
wird die Bedeutung dieses Standortvorteils noch zunehmen. Österreichs
Industrie muss in diese vorhandene Stärke investieren, und diese Investitionen
müssen sowohl auf eine systematische Basis gestellt als auch in ihrer
Effizienz überprüfbar gemacht werden.
Internationales Benchmarking
Obwohl Österreichs Wettbewerbsfähigkeit entscheidend vom Wissen und Können
der MitarbeiterInnen abhängt, gibt es bei den Investitionen für Weiterbildung
noch Verbesserungspotenzial gegenüber dem europäischen Durchschnitt.
Die IV sieht es daher als ihre Aufgabe, auf dieses Szenario aufmerksam
zu machen und Lösungsvorschläge anzubieten, die entscheidend zur nachhaltigen
Qualitätssicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich beitragen können.
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